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Mecheril

Nicht in dieser Weise von dem Nationalen regiert Werden.
Rassismuskritische Anmerkungen


Paul Mecheril unternimmt in seinem Vortrag den Versuch, an der Skizze einer Reflexion auf die Gewaltförmigkeit und Dysfunktionalität des Beharrens auf die moralische Legitimität und politische Alternativlosigkeit nationalstaatlicher Grenzziehungen und die Unterscheidung von Menschen im Code des Nationalen. 

Dabei geht es ihm darum herauszustellen, dass die Legitimität der nationalen Logik der Unterscheidung grundlegend schwach ist und empirisch (trotz Heimatministerium, Sebastian Kurz, der Gruppe Freital, der AfD, dem NSU ...) irreversibel schwächer wird und sich von daher als ein Maß des Politischen, aber auch des Pädagogischen das folgende ergibt: Es lohnt Praktiken und Lebensformen zu erkennen und anzuerkennen, die nicht dermaßen von nationalen Regimes der Unterscheidung bestimmt und angeordnet werden.


Prof. Dr. Paul Mecheril
Professor für Migration und Bildung am Institut für Pädagogik der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg. Er ist dort zudem Direktor des Center for Migration, Education and Cultural Studies. Er beschäftigt sich unter anderem mit dem Verhältnis von Zugehörigkeitsordnungen, Macht und Bildung. Professor Mecheril ist Sprecher des Promotionsprogramms „Migrationsgesellschaftliche Grenzformationen: Wissensordnungen, Materialien, Subjektivierungen“.


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