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SYMPOSIUM NEXT CULTURE



Das SYMPOSIUM NEXT CULTURE lädt ein, gemeinsam mit exzellenten Expert*innen aus Schule, Kunst und Wissenschaft einen Blick auf das Lernen in der internationalen Stadtgesellschaft zu werfen. Schulen sind ein Vergrößerungsglas gesellschaftlicher und kultureller Auseinandersetzung. Aushandlungsprozesse kultureller und sozialer Heterogenität sind hier alltäglich und allgegenwärtig: in Begegnung, Entgegnung, Konflikt und Gemeinschaft.

Wo komme ich her, wo gehöre ich hin, wo werde ich sein?

Und gleichzeitig ist die Schule ein Labor, Gesellschaft neu zu erproben. Wie die Kunst: Kunst öffnet ungeahnte Perspektiven, in denen die Welt so, aber auch anders sein könnte. Kunst schafft kreative Aushandlungsräume und kann neue, gemeinschaftsstiftende Realitäten entwerfen.
An Schulen wachsen die Menschen heran, die die Kultur von morgen gestalten werden. In Begleitung ihrer Lehrer*innen entwickeln sie ihren Blick und Zugriff auf die Zukunft.

Wie erfindet man also eine funktionierende, diverse Gesellschaft?

NEXT CULTURE
stellt Strategien und Methoden transkultureller Aushandlung als Bildungs-Praxis vor. Im Diskurs wollen wir Haltungen erforschen und ausprobieren, die produktive und konstruktive Gestaltungsspielräume eröffnen. Mit Theorie Teasern, praktischem Perspektivhopping und konsequentem Erkenntnisaustausch öffnet NEXT CULTURE einen Raum für transkulturelle Realitätsentwürfe. Die Referent*innen und Workshopleiter*innen sind Profis der Horizonterweiterung aus Wissenschaft, Schule und Kunst und laden die Teilnehmer*innen ein, Lernen und Lehren als Aushandlungsraum für Gestaltungsprozesse einer diversen Gesellschaft wahrzunehmen.

ABLAUF SYMPOSIUM NEXT CULTURE

Donnerstag, 3. MAI 2018

16:00 Uhr  BEGRÜSSUNG
                  Amelie Deuflhard, Intendantin Kampnagel Internationale Kulturfabrik
                  Rainer Schulz, Staatsrat der Behörde für Schule und Berufsbildung (angefragt)
                  Branko Simic, Regisseur und KRASS-Festivalleiter
                
                  Moderation: Jennifer Gifty-Lartey
                
16:15 Uhr  VORTRAG
                  Dr. Mark Terkessidis: Vom Werden der Schule - Vielheit und Zusammenarbeit in der
                  postmigrantischen Gesellschaft
                  Der Journalist, Autor und Migrationsforscher Mark Terkessidis zeigt in seinem Beitrag auf,
                  wie Vielheit als Anlass genutzt werden kann, um Kollaboration, also Zusammenarbeit
                  einzuüben - eine der entscheidenden Qualitäten der postmigrantischen Gesellschaft.

17:15 Uhr  PERFORMANCE
                
Das Ende der Sicherheit
                 
Ein Gespräch zwischen Prof. Carmen Moersch und Fatima Moumouni
                  Fatima Moumouni und Carmen Mörsch erzählen sich und dem Publikum Geschichten
                  über Momente der Unsicherheit in ihrer anti-rassistischen pädagogischen und kulturellen Praxis.

18:00 Uhr  PAUSE

18:30 Uhr  VORTRAG
                  Prof. Dr. Paul Mecheril: „Nicht in dieser Weise von dem Nationalen regiert werden.
                  Rassismuskritische Anmerkungen

                  Paul Mecheril ist Professor für Migration und Bildung am Institut für Pädagogik der Carl von
                  Ossietzky Universität Oldenburg und Direktor des dortigen Center for Migration, Education
                  and Cultural Studies. Er unternimmt in seinem Vortrag den Versuch an der Skizze einer
                  Reflexion auf die Gewaltförmigkeit und Dysfunktionalität des Beharrens auf die moralische
                  Legitimität und politische Alternativlosigkeit nationalstaatlicher Grenzziehungen und die
                  Unterscheidung von Menschen im Code des Nationalen.

19:15 Uhr  EAT / MEET / SPEAK

20:00 Uhr  SHOW
                  Branko Simic: Protest Portraits  

                  „Protest Portraits“ skizziert drei Künstlerpersönlichkeiten, die aufgrund ihrer künstlerischen
                  Positionen bedroht und verfolgt wurden und ihre Heimatländer verlassen mussten: den
                  kroatischen Regisseur Oliver Frljic, den iranischen Musiker Shahin Najafi und die Pussy
                  Riot Aktivistin Mascha Alechina. Ein postdokumentarischer Theaterabend für die Freiheit
                  der Kunst!


Freitag, 4. MAI 2018

10:00 Uhr  BEGRÜSSUNG
10:10 Uhr  WORKSHOPS A – F
12:30 Uhr  MITTAGSPAUSE
13:30 Uhr  WORKSHOPS A – F
15:30 Uhr  ABSCHLUSS
16:00 Uhr  ENDE  

WORKSHOPS
A  Ramses Oueslati, Hamburg
    standhalten - Rassismuskritik in Theater und Film mit Schüler_innen umsetzen
B  Sarah Bergh, München und Naomi Lwanyaga, Passau
    Workshop zu den Themen Begegnung, Biografiearbeit, der Freilegung von Ressourcen,
    Empowerment und Befreiung – nicht nur in der Schule!

C
  Bassam Ghazi, Köln
    Workshop zur diversitätsbewussten Theaterarbeit rund um Bastelbiografien
    und Hybride Identitäten. 

D  Hieu Hoang, Berlin
     "invisible bridge" -  Eine Lecture um das Übersetzen von Gedichten, um
     Repräsentation und Identifikation (und ihre poröse Grenzen), davon wie Sprache
     gebrochen und mit dem Kanon kommuniziert werden kann.

E  Fatima Moumouni und Ilhan Kaan, Zürich
    True Talk - Künstlerische Antworten (Rap und Spoken Word) auf Probleme im Diskurs um Rassismus  
F  Rita Panesar, Hamburg
    „Alles so schön bunt hier?“  – Rollen im Kontext struktureller Ungleichheit
Autor*innen-Kollektiv "Glossar der Vielstimmigkeit", Berlin
    Workshop zu machtkritischer Sprache 

Das SYMPOSIUM NEXT CULTURE ist eine Produktion des Landesbüros "Kulturagenten für kreative Schulen Hamburg" conecco gUG – Kultur, Entwicklung und Management in Kooperation mit KRASSjunior Kultur Crash Festival, Kampnagel Internationale Kulturfabrik, Kunstwerk e.V.

Konzeption des Symposiums: Eva-Maria Stüting

Anmeldung bis zum 26.04.2018 bitte an:

Landesbüro „Kulturagenten für kreative Schulen“
conecco gUG – Kultur, Entwicklung und Management
Stresemannstr. 29 | 22769 Hamburg
Telefon: 040 / 72 00 444-51  
E-Mail: anmeldung@conecco.de
Fax: 040 / 72 00 444-90
Download Anmeldeformular


Veranstalter des  SYMPOSIUM NEXT CULTURE ist das Landesbüro „Kulturagenten für kreative Schulen Hamburg“ / conecco gUG mit Unterstützung der Behörde für Schule und Berufsbildung, gefördert durch MUTIK gGmbH, die Kulturstiftung des Bundes und die Stiftung Mercator.


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